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Studie: Wie Spitzenmanager die Digitalisierung voranbringen

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Digital M&A: Post Merger

Digital M&A: Post Merger Integration Übernommene Digitalunternehmen werden den gewünschten Beitrag zur Digitalisierung des Konzerns nur leisten, wenn es gelingt, die wichtigsten Mitarbeiter zu binden und zu motivieren, so die Topmanager in den Tiefen-Interviews. Organisatorische Integration • Dedizierte Teams kümmern sich ausschließlich um Post Merger Integration. • Ziel der Integration eines Digital-Unternehmens ist, dessen Dynamik beizubehalten und die Innovationskraft nutzen zu können. • Es gibt keinen einheitlichen Ansatz für Integrationen, da jedes akquirierte Unternehmen seine Eigenarten hat. • Kulturelle Unterschiede zwischen Konzern und akquiriertem Unternehmen müssen überwunden werden. • Die große Herausforderung ist, den Teams akquirierter Firmen nötige Freiräume zu gewähren und sie gleichzeitig in Konzernstrukturen einzubinden. Retention Management • Schlüsselmitarbeiter sind neben der Technologie oder einem Code meist das einzige Kapital der Digital-Unternehmen. • Ziel ist, Schlüsselmitarbeiter individuell so zu motivieren, dass sie dem Konzern erhalten bleiben. • Das Digital-Unternehmen muss als Ganzes eine klar definierte Rolle bekommen, die die Mitarbeiter inspiriert. • Finanzielle Incentives sowie eine inspirierende persönliche Rolle im Unternehmen dienen der Mitarbeiterbindung. • Entscheidend für die Integration ist das richtige Führungs-Set-up aus Führungskräften beider Unternehmen. 12

Worauf es bei Übernahmen von Digital-Know-how ankommt Wer Start-ups übernimmt, muss deren Teamspirit verstehen, um die kreativsten Köpfe langfristig binden zu können, meint Dr. Gerald Reger, Partner, Co-Leiter der Practice Group Aktienund Kapitalmarktrecht und Mitglied der Practice Group Gesellschaftsrecht / Mergers & Acquisitions bei Noerr. Due-Diligence-Prüfungen müssen daher bei Digital-M&A-Transaktionen auch kulturelle Faktoren einbeziehen und in ein effizientes Retention Management münden. Welche Rolle spielt M&A für Unternehmen bei der Digitalisierung? Die Digitalisierung wird sowohl organisch als auch anorganisch vorangetrieben. Seit ein paar Jahren beobachten wir vermehrte Digital-M&A-Transaktionen. Oft wollen sich Topmanager damit Potenziale für die Erneuerung der Geschäftsmodelle erschließen, um die Gefahr von Disruption zu verringern. Die meisten großen Konzerne würden das zwar auch aus eigener Kraft schaffen, aber der Zeitfaktor spielt die entscheidende Rolle. Ein Autohersteller zum Bei spiel bräuchte zu lange, wenn er die vielen digitalen Komponenten für das autonome Fahren allein entwickeln würde. Inwiefern unterscheiden sich klassische und Digital-M&A-Transaktionen? Gesellschaftsrechtlich bestehen keine Unterschiede. Bei jungen Digitalunternehmen besteht das maßgebliche Vermögen allerdings oft aus Intellectual Property, das gut geschützt sein muss. Außerdem machen die kreativen Köpfe im Unternehmen den Wert eines Startups aus. Die Due-Diligence-Prüfung muss daher neben den Finanzkennzahlen sowie rechtlichen und steuerlichen Aspekten auch erfassen, wie das Start-up „tickt“ und wo - rum es den Gründern und den wichtigsten Mitarbeitern geht. Das erfordert ganz andere Gespräche. Was ist dabei zu beachten? Am wichtigsten ist, dass die Erwerber sich sehr genau bewusst machen, welches 13

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